Don't call it a Comeback aber irgendwie fühlt es sich trotzdem so an. Nachdem mich zuletzt Arbeit, Privatleben und mangelnde Motivation auf die Auswechselbank gezerrt haben fühle ich mich jetzt beim schreiben dieser Zeilen wie Robert Lewandowski vor seiner legendären Einwechslung in 2015 als er die Wolfburger innerhalb von 10 Minuten mit 5 Toren abgeschossen hat. Nur ums klarzustellen, ich kann dem FC Bayern absolut nichts ab und bin in der Bundesliga klar nördlicher verortet, das Bild passte einfach so schön, weil ich absolut Bock habe endlich wieder in die Tasten zu hauen. Und der aktuelle Diskurs rund um die Bengals hat es absolut verdient dass man darüber spricht und die Situation nicht totschweigt, so wie ich es die letzten zwei Wochen getan habe. Lasst mich also nicht länger Zeit mit irgendwelchen Fussballfloskeln verlieren, sondern lasst mich eine Einordnung der Aktuellen Lage rund um die Bengals Versuchen.
Um dies zu bewerkstelligen, schauen wir uns alle drei Phasen des Spiels ( Offensive / Defensive / Special Teams) unabhängig voneinander an. Immer zunächst mit einem Fokus aufs Gesamtkonstrukt und daraus hervorgehend die Perfomance einzelner Spieler oder Positionsgruppen. Diese Herangehensweise erlaubt es, übergreifende Thematiken sowie einzelne Storyline unter einen Hut zu bringen und somit ein gutes Abbild der aktuellen Lage rund um die Franchise zu schaffen. Beginnen tun wir wie meist, mit der Offensive.
Offensive Einordnung
Die Wade der Nation
Ach ja, wie waren wir nicht alle zu Beginn der Preseason euphorisch, endlich mal würde Joe Burrow eine uneingeschränkte Vorbereitung abslovieren und endlich mal könnten die Bengals von einem vermeintlich einfach Saisonstart profitieren.
Nichts da! Burrow verletzt sich im gefühlt 2. Training der Preseason an der Wade und der Rest ist Geschichte: Die Bengals legen eine miese Vorbereitung hin, geprägt um die Diskussion bezüglich des mangelnden Investment in die Backup-Quarterback-Position. Die Saga rund um diese Thematik endete mit einer viel zu späten Reaktion der Entscheidungsträger in Woche 3 und der Unterschrift von XFL-MVP und Quasi-Bengals-Playoff-Held AJ McCarron.
So kam es, wie es kommen musste. Burrow wurde, mangels Alternativen, viel zu früh wieder aufs Feld gezerrt und sah dabei aus als würde er versuchen schlecht möglichst Ben Roethlisberger gegen Ende seiner Kariere zu imitieren. Die Bengals Offensive wurde in allen Belangen aufgefressen, weil man Aufgrund der Burrow-Verletzung nicht auf dem gewohnten Level operieren konnte. Die Offensive hatte und hat schlichtweg keine Basis auf der sie auch unabhängig von Joe Burrows phänomenalen Quarterbackplay funktionieren kann. Das ist für mich einfach ein Armutszeugnis für einen Coaching-Staff ,der schon 5 Jahre in selber Zusammensetzung an dieser Offensive werkeln kann. Das haarsträubende dabei ist, dass richtig geniales Spielermaterial für eine tolle Offensive ja vorhanden ist, man aber gefühlt nur alle 3 Wochen mal auf die Idee kommt, seinen besten Playmaker in Ja'Marr Chase prominent im Spielplan zu integrieren.
Versteht mich nicht falsch, ich bin der letzte, der danach schreit, dass man Zac Taylor auswechseln muss. Zac Taylor ist nach wie vor ein guter Head Coach und vor allem der richtige Head Coach für dieses Team und seine Identität. Je länger je mehr bin ich aber der klaren Meinung, dass Zac Taylor unbedingt seine Aufgaben in der Offensive abtreten sollte, um sich auf eine teamführende, übergreifende Interpretation des Head Coaches zu fokussieren. Zac Taylor und Brian Callahans Offensive funktioniert, weil sie Joe Burrow als Quarterback haben, nicht anders herum und das merkt man leider viel zu oft. Frischer Wind, neue Ideen und vor allem mehr Unterstützung vom Scheme würden der Offensive mehr als gut tun und ihr eine deutlich kleinere Fallhöhe verpassen, wenn Joe Burrow ausnahmsweise ebben mal nicht Joe Burrow ist. Ich denke ein starker neuer OC, der zulässt das sich Taylor in andere Rollen bewegen kann, könnte hierfür in der Offseason ein spannender Ansatz sein.
Bezeichnend für die momentane Situation, ist eine kleine Umfrage die ich im Nachgang zum Cardinals-Sieg vergangen Sonntag auf den sozialen Plattformen gestartet habe. Der wichtigste Take-Away für die allermeisten von euch war, das Joe Burrow endlich wieder aussah wie der alte, obwohl man sich beispielsweise durchaus auch über den Must-Win-Sieg oder über Big-Plays von jungen Spielern in der Defense hätte freuen können. Mir geht es hier übrigens genau gleich und ich hab es direkt nach dem Spiel auch so getweeted: Wenn Joe Burrow so spielen kann, wie er es am Sonntag gegen die Cardinals getan hat, kann er und sein überragendes Spiel, viele bis fast alle Probleme dieser Offensive kaschieren, weil Joe Burrow einfach so gut ist, wie er ist. So sehr sind die Bengals von ihrem 275-Millionen-Mann abhängig. Klar zum Kontext dieses Spiels gehört auch, das die Cardinals sicherlich ein ganz angenehmer Aufbaugegner sind aber auch die musst du erst mal schlagen, fragt gerne mal bei den Cowboys nach.
Von Problemen und Problemchen
Bevor wir einen Blick auf die Defensive werfen, noch ein zwei kleinere Thematiken:
Zum einen wäre da die tolle Thematik der O-Line. Die Offensive-Line wird nach wie vor viel diskutiert und grade die inneren drei Positionen bieten da auch viel nahrhaften Boden zu. Trotzdem möchte ich hier etwas aufs Bremspedal treten. Die O-Line konnte quasi nur schlecht aussehen, da sich Burrow innerhalb der Pocket bewegte wie ein Elefant im Porzellanladen. Im Passblocking macht die Line einen deutlich sicheren Eindruck, als die letzten Jahren, gerade auch, weil die beiden Tackle-Positionen besser besetzt sind. Im Runblocking ist es nach wie vor eine Achterbahnfahrt aber zumindest die Highlights lassen einen echte hoffen, dass da mit besserem Playcalling noch etwas gehen könnten. Wo die O-Line definitiv noch besser werden muss, ist das Erkennen und Auffangen von Blitzes und Stunts (2 Passrusher kreuzen ihre Rushing-Routen). Leider werden sie viel zu häufig und viel zu einfach von solchen Konzepten erwischt.
Zum anderen müssen wir auch mal kurz über Tee Higgins sprechen. Der gute Mann geht in sein letztes Vertragsjahr, logischerweise kommen da bei einem Spieler seines Kalibers auch ziemlich bald mal Gerüchte um eine Verlängerung auf. Die Bengals als Gegenspieler hatten aber ganz offensichtlich mit Burrow wichtigere Verhandlungen zu priorisieren. Soweit so gut, wenn da nicht unser aller Lieblings-Agent David Mulugheta an der Seite von Higgins stehen würde. Kaum war Burrows Verlängerung durch, sickerten Dubiose Anschuldigungen durch, dass Higgins nicht in den Long-Term-Plänen der Franchise stehen würde und das man Higgins viel zu wenig anbieten würde. Für einen Agenten, der sich damit rühmt, immer die meiste Kohle für seine Spieler (und damit logischerweise auch für sich...) heraus zu verhandeln mögen das logische Schritte sein. Aus Fan-Perspektive empfinde ich dieser Art von Verhandlungsführung äusserst Mühsam und alles andere als der Wahrheit entsprechend. Ich denke nämlich das Tee Higgins sehr wohl eine grosse Rolle in der Zukunft der Bengals spielen kann, die Frage die dabei allerdings im Zentrum steht ist, können und wollen sich die Bengals das leisten?
Was der Verhandlungsposition von Tee Higgins definitiv auch helfen würde, wäre im Vertragsjahr nicht plötzlich schlecht zu spielen und nicht jedes Jahr verletzt für ein paar Spiele auszufalle. Aber wer bin ich schon, um solche Unterstellungen von meinem Sofa aus zu machen! Fakt ist, Higgins muss schleunigst besser werden und so bald als möglich wieder auf Feld zurück kehren. Das brauchen in erster Linie die Bengals, für eine besser funktionierende Offensive und dass braucht aber auch er selbst, für eine (sehr) gut bezahlte Zukunft.
Zu guter Letzt wäre da noch der RB2 und der Tight-End Spot. Letztes Jahr wurden beide Positionen von verlässlichen Rollen-Spieler wie Perine und Hurst besetzt, dieses Jahr herrscht auf beiden Positionen gähnende Leere.
Neben Mixon konnte sich bis jetzt kein zweiter Runningback etablieren und gerade langfristig gesehen könnte sich das zu einem echten Problem entwickeln. Mixon kann und soll in seinem fortgeschrittenem RB-Alter nicht mehr die Last der Offensive tragen. Dazu ist er trotz zu Letzt guter Leistungen schlichtweg nicht in der Lage, weil ihm die nötige Explosivität und Kraft fehlt. Eine ergänzende Rolle zu Mixon könnte der Offensive und dem Rungame neue Impulse geben, nur scheinen die Coaches da keinem Back neben Mixon aktiv vertrauen zu wollen, da weder Williams, Brown oder Evans irgendwie signifikante Snaps sehen um sich beweisen zu können. Wenn die Coaches so wenig in die eigenen Runningbacks vertrauen, muss die Lösung vielleicht von Aussen kommen. Die Trade-Deadline ist am 31. Oktober, mal sehen ob sich bis dahin etwas tut.
Auf Hayden Hurst sollte Irv Smith in der Ewigen 1-Jahres-Rotation der Bengals Tightends folgen doch leider ist dieser kaum auf dem Feld aufzufinden. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob er fit ist und mitspielt oder verletzt fehlt, weil einfach keinen Unterschied auszumachen ist, ob er auf dem Feld ist oder nicht. Die Position ist in meinen Augen einfach nicht genügend gut besetzt, auch wenn Drew Sample und Mitch Wilcox gute Blocker sind, Angst hat kein gegnerischer DC wenn diese Namen auf der Kaderliste als TE1 und TE2 auftauchen. Hier würde ich gerne sehen, dass man Tanner Hudson mal ne Chance gibt, weil der in der Preseason eigentlich echt Spass gemacht hat als Receiving-Option. Zur Trade-Deadline hin könnte man sich überlegen, ob man auch hier etwas investieren will aber wie wir die Bengals kennen wird wahrscheinlich eh nichts passieren.
Defensive Einordnung
Vorrübergehender Qualitätsverlust?
Die Prägende Storyline rund um die Defensive ist und war der Abgang der beiden Veteranen Jessie Bates und Vonn Bell. Die beiden Safeties haben in den vergangen Jahren eine unglaublich wichtige Rolle in Lou Anarumos Defensive eingenommen, da sie den Laden hintenrum weitestgehend dicht machen konnten. Ein weiterer wichtiger Aspekt der beiden war ihre Kommunikation. Ihre Absprachen untereinander und ihr Erfahrung erlaubt es der Bengals Defensive überhaupt so flexibel zu spielen, wie man es zuletzt von ihr gewohnt war.
Die Bengals reagierten auf dieses mögliches Szenario bereits im Draft 2022 mit dem Pick von Überathlet Dax Hill in der ersten Runde. Letztes Jahr noch kaum an den beiden vorbei gekommen, übernahm Hill auf diese Saison hin eine deutlich höhere Rolle und konnte in dieser auch schon ein zwei Mal sein ganze grosses Talent aufblitzen lassen. Zu ihm gesellten sich in dieser Offseason Nick Scott von den Rams und in der dritten Runde des Drafts Jordan Battle von den Alabama Crimson Tide. Beides Junge Spieler, die aber aus ihren alten Teams viel Erfahrung als Starter mit sich brachten. Im Falle von Battle ist zusätzlich natürlich noch der Wechsel vom College in die NFL mit einzuberechnen. Die Positionsgruppe machte also einen ziemlichen Wandel durch und genau das merkt man auch in den ersten Spielen dieser Saison. Die Safties spielen nicht schlecht, gerade Hill möchte hier nochmals hervorheben, der ein paar echt beindruckende Plays machen konnte, aber sie spielen halt auch ganz offensichtlich nicht so gut wie Bell und Bates zuvor. Die Verjüngung auf der Position und die damit einhergehende Vergünstigung der Position war zwangsläufig, wenn man den Gesamtkaderkontext betrachtet aber sie bringt ganz natürlich auch ein paar unschöne Nebeneffekte mit sich.
Das selbe Fazit kann man für die andere Position in der Secondary ziehen, allerdings auf einem deutlich höherem Niveau. Im Vergleich zu letztem Jahr setzt man heuer auf Cam Taylor-Britt als vollumfänglichen Starter und hat sich dahinter Dj Turner als ersten Backup in der 2. Runde des Drafts dazu geholt. Die jungen Corner, allen voran Turner, zeigen sehr viel Potential und haben ein paar echt tolle Szenen (Der Pick-Six von CTB z.B.) aber auch sie müssen manchmal noch Leergeld bezahlen. Grundsätzlich finde ich aber, dass man sich mit den Cornerbacks in die richtige Richtung bewegt. Gerade auf dieser Position ist es wichtig, dass Spieler früh auf dem Feld stehen können, damit sie Selbstvertrauen gewinnen und aus ihren Fehlern lernen. Den Jungspunden zur Seite steht ein wieder genesener Chidbobe Awuzie. Awuzie spielte vor seiner schlimmen Verletzung auf überragendem All-Pro Niveau. Diese Level an Perfomance ist nicht einfach zu erreichen und Chido wird noch einiges an Zeit brauchen, bis er wieder der Alte ist, wenn er überhaupt noch einmal an dieses Leistungsniveau herankommt. Allerdings war Awuzie bis jetzt nicht auffallend schlecht, sondern wie bereits erwähnt, einfach nicht mehr ganz so gut wie auch schon.
Die Bengals setzen in der Secondary auf viel junges Blut. Das bietet langfristig grosses Potential und stimmt Positiv, kurzfristig bringt es aber manchmal einen grossen Frustrationswert mit sich weil Dinge noch nicht so greifen, wie sie es einmal taten. Des Weiteren musss die Frage gestellt sein, ob sich die Bengals diese Langfristigkeit erlauben können, wenn die Offensive ganz offensichtlich in diesen Wochen von mehr Unterstützung der Defensive profitieren könnte.
Der "Get 'em"- Index
Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was ein Get 'em-Index sein soll. Dazu kann ich euch nur die neueste Ausgabe des The Athletic Podcast empfehlen. In dieser Folge hat Host und Bengals-Beatwriter Paul Dehner den ESPN-Cincinnati-Radiohost Mo Egger zu besuch und dieser beschreibt das grösste Problem der Bengals Defensive in den ersten fünf Spielen wie folgt: [...]Für die Spiele zuhause gehe ich ins Stadion. Für die Auswärtsspiele gehe ich in eine Einrichtung (z.B Bar oder Pub) um unter gleichgesinnten zu sein. Die Anzahl von "Go Get 'em! Get 'em!!! - Rufen hat im vergleich zu den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Dieses Jahr, jedes mal bei einem Handoff oder Runningplay, hörst du jemanden "Get 'em !!!" rufen[...].
- Mo Egger im "Hear that Podcast growlin Podcast"
Was Mo Egger hier in süffisanter Art und Weise vermitteln möchte ist, wie schlecht die Bengals Run-Verteidigung und noch viel allgemeiner wie schlecht das Tackling der gesamten Bengals Defensive im Moment ist. Es kann nicht sein, dass man als Fan bei jedem Play Angst und Bangen haben musst, dass da einer gleich durchbricht, einfach weil keiner dazu in der Lage ist zu tackeln. Viel zu oft haben wir gesehen, wie Bengals Defender einfach am Ballträger abprallen oder sogar ganz vorbeischiessen und der Gegner so relativ einfach grosse Raumgewinne erzielen konnte. Die Bengals tun gut daran, den "Get 'em"-Index so schnell als möglich wieder zu senken, denn mit schlechtem Tackling kannst du schlichtweg keine Spiele gewinnen.
Womit das zusammenhängt, lässt sich für mich schwierig erklären. Der Verlust von Bell, welcher ein absolut sicherer Tackle war, spielt hier sicherlich mit rein aber dass kann nicht der Grund sein, wieso plötzlich die gesamte Defensive damit Probleme hat. Ein weitere Erklärungsversuch könnte sein, dass bis anhin, Dj Reader nicht so stark ins Gewicht fällt. In den letzten Jahren noch eine schier undurchdringbare Wand in der Run-Verteidigung, wirkt er auf mich heuer nicht mehr ganz so dominant. Vielleicht haben gegnerische Offensive herausgefunden wie sie ihn besser ausschalten können, vielleicht spielt Dj auch einfach nicht mehr auf dem gleichen absoluten Top Niveau, wie die letzten paar Jahre. Fakt ist, dass das was die Bengals momentan in der Run-Verteidigung versuchen nur manchmal bi selten gut funktioniert und manchmal ist für ein Team mit Ansprüchen wie die Bengals sie haben einfach zu wenig.
Vielleicht erhält der gute Reader auch einfach zu wenig Unterstützung von den anderen Spielern in dieser Line. Trey Hendrickson hat seine stärken ganz klar im Passrushing und das hat er mit bereits 6 Sacks mehr als beeindruckend unter beweis gestellt. Allerdings ist Hendrickson auch für das ein oder andere grössere Runningplay verantwortlich, weil er die Edge nicht gut zu macht oder zu tief in Richtung QB gerannt ist, um die Cutback-Option des RB's noch verhindern zu können. Die anderen Spieler in der Line, fallen mir persönlich kaum auf, das kann man jetzt negativ oder positiv interpretieren. BJ Hill und Zach Carter sind halt da, Sam Hubbard macht hie und da ein Play und Rookie Edge Miles Murhpy sieht man leider noch viel zu wenig auf dem Feld. Irgendwie habe ich mir von dieser Line (von Hendrickson mal abgesehen) einfach einen deutlich dominanteren Auftritt erhofft, da sie laut vielen Experten eigentlich die Stärke dieser Defensive sein sollte.
Es kann gut sein, dass ich der D-Line und der Defensive auch unrecht tuhe. Ich möchte es mir gerade auf dieser Seite des Balles nicht anmassen irgend eine Ahnung von irgend Etwas zu haben aber Eindrücke und Wahrnehmung kann ich trotzdem schildern und die sind bis jetzt halt eher mau.
Einordung der Spezialisten
Nur mit der Ruhe liebe Fans
Zum Schluss in aller Kürze eine Einordnung zu den Spezialisten, dieser Artikel ist eh schon viel zu lang.
Mir wurde ein viel viel viel zu grosses Fass aus der Punting-Leistung von Rookie-Punter Bradley Robbins gemacht. Bereits nach zwei Spielen schrien alle wieder nach Drew Chrisman, den alle zum Sündebock des AFC Championship Game gegen die Chiefs gemacht haben. Wieso ist man z.B. bei einem Rookie Corner bereit zu sagen, der braucht noch n bissle Zeit aber der Punter muss dann gleich von NFL-Spiel 1 an wie ein All-Pro Punter punten?
Werde ich nie so ganz verstehen. Ja, man hat mit dem Draft-Pick ein gewissen Kapital in den Mann gesetzt und damit folgen immer auch Erwartungen, aber ich will ja mal einen von euch bei so einem Regen wie in Cleveland in Woche 1 Punten sehen. Mittlerweile spielt er übrigens auch schon deutlich besser und die längere Hangtime macht sich auch bemerkbar, da die Gegner viel häufiger ( zumindest für meinen Eindruck) den Fair Catch wählen statt zu returnen.
Zu Evan McPherson gibt es nicht viel zu sagen. Der Mann ist da wenn man ihn braucht und ist bis jetzt fast perfekt: 9 von 11 Field Goals und 8 von 8 Extrapunkte.
Fazit
Da sich die Situation rund um die Wade von Joe Burrow ganz offensichtlich deutlich verbessert hat und man von ihm wieder deutlich mehr erwarten kann, zeigt die Hoffnungskurve klar nach oben. Mit ihm (hoffentlich) wieder im Strumpf, sollte es der Offensive gelingen wieder bessere Auftritte hinzulegen. Dies nimmt hoffentlich auch Druck von einer Defensive, die definitiv noch ein zwei Entwicklungsschritte gehen und haarsträubende Tendenzen wie das schlechte Tackling sofort abstellen muss.
Mit einem Sieg gegen die Seahawks am Sonntag, könnten sich die Bengals mit einem ausgeglichenen Record in die Bye Week begeben, um sich sich von da an für die schwierige zweite Saisonhälfte zu Rüsten. Vielleicht ja sogar mit einem Trade vor der Deadlline an Halloween.
Ich habe fertig.
Somit bleibt mir wie immer nur noch eines übrig:
WHO DEY!
🐅
(Andrea)
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