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Week 12 Review: Wie eine Wand

 




Ich muss ehrlich mit euch sein, vor diesem Spiel war ich so nervös wie seit dem Superbowl nicht mehr. Die Ausgangslage bot auch genügend Anlass dazu. Mit den Titans traf man auf einen ebenbürtigen Gegner mit einer unglaublich stark aufspielenden Defensive und einem Laufspiel das sich gewaschen hat. Die Bengals mussten gewinnen, wenn man denn Anschluss in einer ultra kompetitiven AFC halten will. Und am Ende des Tages konnte man genau das bewerkstelligen. Die Cincinnati Bengals schlagen die Tennessee Titans mit 20 zu 16 in einem Spiel, das geprägt war von mangelnden Big Plays und einem echten Kampf der beiden Defensiven. Entschieden wurde das Spiel am Ende durch einen individuellen Fehler der Titans Defense: Beim Field Goal von Evan McPherson zum vermeintlichen 23 zu 16 wurde unser Longsnaper zu früh angegriffen, was eine 5 Yard Strafe und ein automatische First Down nach sich zog. So konnten die Bengals völlig sorglos dreimal ab knien und die restliche Zeit auf der Uhr zum Sieg verstreichen lassen. Übrigens Shoutout an meine Germam Jungel Kumpane Lukas, der in seiner Preview auf der German Jungle Insta Page vorhergesagt hat, dass dasjenige Team gewinnt welches weniger Fehler macht.


Derrick Henry und die neue Wand im Nissan-Stadium

Ich frage mich ob Derrick Henry irgendwann im Verlaufe des Spiels an der Sideline nach einem Bauplan des Nissan-Stadiums gefragt hat. Mal ums Mal lief er mitten auf dem Feld gegen eine Weiss-Schwarze Wand, aber irgendwie fand er einfach keinen Weg darum herum. Um ein bisschen seriöser zu werden: Die Bengals Defensive spielte ein unglaubliche starkes Spiel in der Laufverteidigung. Am Ende des Spiel stand Henry, der zuletzt gegen praktisch jedes Team mindestens 100 Yards erlaufen hatte, bei 17 Laufversuchen für 38 Yards und 2.2 Yards im Schnitt. Damit die Defensive diese fast schon sureal wirkende Statline produzieren konnte, brauchte es aber die Gesamte Defensive. Spieler wie Dj Reader, Trey Hendrickson, Cam Taylor-Britt, Mike Hilton, Cam Sample, Vonn Bell machten alle wichtige Tackles gegen Henry und konnten ihn sowie die Titans damit sichtlich frustrieren. Wieder ein Mal konnte die Cincinnati Defensive beweisen, wie unglaublich anpassungsfähig sie ist. Dieses Mal weniger, weil man in der Halbzeit etwas verändern musste, sondern eher weil Man beweisen konnte dass man sich optimal auf den Spielstiel des Gegners anpassen kann und für jede Variante von Angriff eine Antwort entgegenwerfen kann. 
Wenn es etwas gab, das mir Defensiv etwas Sorge bereitet, dann war das die Anfälligkeit für Big Plays. Es war jetzt nicht so, dass die Titans Drive um Drive mit Bigplays um sich warfen aber wenn Tennessee erfolgreiche Drives hinlegen konnte war meistens ein grösseres Play mit dabei. Als Beispiele hierfür würden mir der Screen-Pass zu Henry oder der Deep-Ball zu Burks einfallen. Grade mit Blick auf den Gegner am kommenden Sonntag (at Home gegen die Kansas City Chiefs), wäre es wichtig wenn man diese Anfälligkeit gegen BigPlays abstellen könnte.

Mehr Liebe für Tee Higgins unf die O-Line

Offensive wurde es gerade zu Beginn das erwartbar schwierig Spiel. Leider habe ich die ersten paar Drives verpasst, und kann deshalb wenig dazu sagen. Als ich nach dem Essen an den Bildschirm kam war der Spielstand immer noch 0 zu 0, all zu spannend war es wohl nicht. Was mir aber ziemlich schnell imponiert hatte, war das Spiel unserer O-Line. Ich hatte erwartet, dass man gegen diesen Tennessee Passrush weitestgehen überrant wird und das vor allem Rookie Guard Volson seine Liebe Mühe mit Jeffrey Simmons haben wird. Aber so ziemlich das Gegenteil war der Fall! Der Titans Passrush bekam kaum Zugriff auf das Spiel und Joe Burrow, welcher immer wieder von einer sehr sauberen Pocket profitieren konnte. Diese nutze er aus,  um selber zu laufen oder um aus vermeintlich schlechten Plays doch noch positive Yards via Scramble Drills zu generieren. 

Neben der O-Line vermochte ein weiterer Spieler wieder einmal zu überzeugen. In der Abwesenheut von JaMarr Chase, welchen die Bengals diese Woche noch schonten, konnte Higgins beweisen, dass er absolut das Potential zum Nr. 1 Receiver in einer Offense haben kann. Praktisch immer, wenn er von Burrow angespielt wurde, konnte er sein Gegenspieler im 1 gegen 1 Schlagen. Äussert sehenswert stellte er dies bei seinem Touchdown zur Schau. Dort springt Higgins über den Cornerback praktisch drüber und gibt ihm so keine Chance irgendwie ab den Ball zu kommen.

Es war ein enorm wichtiger Sieg für die Bengals, gerade auch für das Selbstvertrauen auch so einen Gegner schlagen zu können. Mit Rückenwind von einem ungeschlagenem November und von der Rückkehr von JaMarr Chase gehem die Bengals also mit breiter Brust in die Chiefs-Woche!

Somit bleibt mir wie immer nur noch eines übrig:

WHO DEY

🐅

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